Fließgeschwindigkeit einer Wasserader Drucken
Geschrieben von: Hubert Kohnert   

Die blinde Quelle in der Pfarrkirche St. Christina in Herzebrock wird aus Wasseradern gespeist, die ihren Ursprung auf dem Bergeler Berg bei Stromberg haben. Mich ließ die Frage nicht los, wie lange es dauert, bis das Wasser diese fast acht Kilometer lange Strecke zurückgelegt hat.

Ich hatte die Idee, die Fließgeschwindigkeit des Wassers mit Hilfe aufgeprägter Informationen zu ermitteln. Dazu musste jedoch erst einmal festgestellt werden, ob sich die Information im Wasser nur durch das Fließen oder auch in Ruhe fortpflanzt. Bei Versuchen mit Testobjekten auf dem Gartenschlauch zeigte sich, dass sich das Feld der aufgeprägten Information nur dann weiterschiebt, wenn sich das Wasser im Schlauch durch Aufdrehen des Wasserhahnes bewegt.

Also positionierte ich verschiedene Testobjekte nun auf die unterschiedlichen Zuläufe der Wasseradern, um damit die Fließgeschwindigkeit der Wasseradern ermitteln zu können.

Dabei stieß ich auf ein weiteres interessantes Phänomen: Schon nach kurzer Zeit, dem ersten Zusammenfluss zweier Wasserläufe, war das eine Testobjekt nicht mehr zu muten. Hier war der einen Wasserader die aufgeprägte Information verloren gegangen. Sie hatte keine radiaesthetischen Spuren hinterlassen, sie war einfach in die andere Wasserader übergegangen. Die beiden jetzt verbliebenen Wasseradern mit ihren Testobjekt-Informationen waren bis zum Kirchplatz in Herzebrock nachzuvollziehen.

Interessant ist es auch, dass sich die über viele Kilometer parallel verlaufenden Wasseradern nicht vermischen, sie bleiben beide bis zum Herzebrocker Kirchplatz einzeln und unvermischt mutbar.

Dort findet auf dem Kirchplatz eine Invertierung der Wasseradern statt, wie man es häufig im Zulauf von Kirchen findet. An dieser Invertierungsstelle verliert eine der beiden Wasseradern wieder ihre Informationsaufprägung. Die andere bringt ihre Information durch die blinde Quelle in der Kirche hindurch und ist auch noch in den Abläufen zu muten.

Protokollierung der Untersuchung:
Startpunkt für die Informierung der Wasseradern war der untere Weg am Bergeler Berg.

Startzeitpunkt war der 19.04.2009 um 15.20 Uhr:
Ort Uhrzeit Meter Minuten KM/H Gesamtzeit Stunden
Unterer Weg 15:20 0 0 0 0
BAB 2 15:45 85 25 0,204 0.25
18:30 560 165 0,203 3.10
06:00 2300 690 0,200 14.40
15:00 2250 540 0,249 23.40
22:00 850 420 0,121 30.40
06:00 1000 480 0,124 38.40
Kirchplatz Herzebrock 13:30 750 450 0,099 46.10
Summe 7795 2650 0,168 46.10


Zum Vergleich:
Bei der Donauversickerung beträgt die Entfernung 12 Kilometer. Diese werden in cirka 60 Stunden durchflossen, das ist eine Fließgeschwindigkeit von 0,2 km/h.

Ergebnis:
Die Wasserader bewegt sich nicht immer mit der gleichen Geschwindigkeit. Hier ist sie am Schluss deutlich langsamer als im Quellbereich.

Fragen zur weiteren Forschung:
Wie stellt sich die Änderung des Wasserdruckes im Verlauf der Wasserader radiaesthetisch dar?

Was sind die Ursachen für unterschiedliche Fließgeschwindigkeiten? Hat die Wasserader dort, wo sie langsamer fließt, einen größeren Querschnitt, oder gibt es andere Faktoren wie etwa einen anderen Untergrund oder das Gefälle auf der wasserundurchlässigen Trägerschicht?

Weshalb verliert die eine Wasserader beim Zusammenfluss die ihr aufgeprägte Information? Hat das etwas mit der durchfließenden Wassermenge zu tun, oder verliert immer die Wasserader mit der geringeren Intensität ihre „Identität“?

Exkursion zur weiteren Forschung:
Am Sonntag, dem 2. Mai 2010, trifft sich die Regionalgruppe Westfalen am Bergeler Berg, um diesen Fragen auf die Spur zu kommen. Alle interessierten Radiaesthetinnen und Radiaestheten sind herzlich eingeladen.

Anmeldung und Info:
Regionalgruppe Westfalen, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
siehe auch RVD-Kalender (Veranstaltungen) und Einladung zur Exkursion.